Fertigungsstandorte

Aue/Sachsen

Als der universelle Industriepionier, Erfinder und Konstrukteur Erdmann Kircheis im Jahre 1861 sein Werk am Standort Aue/Sachsen errichtete, tobte bereits die industrielle Revolution in gewissen Teilen Europas, welche den Wandel von der manuellen zur maschinellen Arbeit vorantrieb und somit die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse der damaligen Zeit einschneidend umgestaltete. Erdmann Kircheis gilt somit neben den traditionellen Maschinenfabrikanten aus Chemnitz als Mitbegründer des deutschen Maschinenbaus.

Schon Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war das unterdessen mit mehr als tausend Mitarbeitern aufgeblühte Großunternehmen ein Vorreiter des zunehmenden Internationalisierungsprozesses, welcher die Weltwirtschaft fortwährend prägte. Als Direktexporteur und größter Blechbearbeitungsmaschinenhersteller Europas wurde das Potential grenzüberschreitender Märkte gezielt ausgeschöpft, wobei der Besitz von über einhundert in- und ausländische Patenten zu dieser Zeit nicht nur das innovative Verhalten bekräftigt, sondern auch die internationale Positionierung, die das Unternehmen seit jeher anstrebt.

Das Fundament des Werkes ist beständiger und stiller Zeitzeuge für die bewegenden Epochen der letzten beiden Jahrhunderte gewesen und steht auch heute noch, um geschichtsträchtige Momente der Zeit zu erzählen. 2011 begeht das Unternehmen den 150. Jahrestag der Gründung und ist stolz auf die seit 1861 entwickelten traditionellen Werte, aber auch stolz auf eine bewegte und dynamisch geprägte Geschichte innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft.

Seit Anbeginn wurde der wissenschaftlich-technische Fortschritt als Chance begriffen wodurch der Betrieb mit seiner hochmodernen Ausstattung gerade heute als einer der Innovativsten in seiner Branche gilt. Das Potential der verwobenen, globalen Geschäftslandschaft wurde stets erkannt und somit verpflichtet sich das Unternehmen der weltweiten Akquise von Kunden während eine Vielzahl von Ländern auf allen Kontinenten diese Welt bedient wird. Der Wirtschafts- und Herstellstandort Deutschland, die anspruchsvolle Kundschaft, die Historie und das Leistungsvermögen des Unternehmens selbst sowie die Existenz einer ausgeprägten und qualitativen Zulieferstruktur sind Wettbewerbsvorteile, welche uns den entscheidenden Vorsprung gegenüber unseren Mitbewerbern verschaffen.

Während sich vor 150 Jahren der Umschwung von der manueller zur maschinellen Arbeit vollzog, steht bei uns heutzutage die Denkarbeit an erster Stelle, gleichwohl nur eine Harmonie der Produktionsfaktoren unterlegt mit der Hingabe und Identifikation aller Mitarbeiter eine Maschine der Marke BLEMA zu etwas ganz Besonderem macht.