BLEMA Kircheis und MAJER

Käseschachteln

Beschreibung

Als Verpackungslösung für Schmelzkäseecken haben sich mehrteilige Schachteln aus Karton weltweit aufgrund ihrer Ökonomie, Verbraucherfreundlichkeit und Rezyklierbarkeit durchgesetzt.

Eine Käseschachtel besteht in der Regel aus drei Teilen: einem Schachteloberteil, einem Schachtelunterteil und einer in das Schachtelunterteil eingeklebten Zarge.

Eine Anlage besteht üblicherweise aus zwei miteinander über Transporte verketteten Maschinen, die in der folgenden Konfiguration zum Einsatz kommen.

Prozeßschema

Technologiefolge für die Herstellung von tiefgezogenen Käseschachteln aus Karton

Tiefziehen (Unterteil und Deckel)

Vorgestanzte bedruckte ebene Kartonscheiben werden mit oder ohne Randbeschnitt in einer Tiefziehmaschine (BSZ-4) zu Näpfen gezogen.

Montage

Im einfachsten Falle (für Schachteln mit geringer Höhe), wird das Schachtelunterteil mit dem -oberteil zusammengesetzt. Es entsteht eine einfache Stülpschachtel.

Für größere Schachtelhöhen wird in das Schachtelunterteil ein Kartonstreifen ringförmig eingeklebt, danach werden die beiden Schachtelteile zusammengesetzt. Die Kartonstreifen werden ab Rolle verarbeitet.

Eine Montagemaschine (MAM) führt all diese Operationen integriert aus.

 

 

Varianten

einfache gezogene Käseschachtel

Die einfachste Form der Käseschachtel besteht aus zwei gezogenen Teilen, welche ineinander gesteckt werden.

  • Stülpschachtel
  • Höhenbereich:  9 ... 30 mm
  • Durchmesser (innen):  110 ± 2 mm
  • Anwendung:  Schmelzkäseecken

mehrteilige Käseschachtel

    Käseschachteln für größere Füllhöhen werden aus drei Teilen zusammengesetzt: einem Unterteil, einem Mantel und einem Deckel.

    • Stülpschachtel mit h > 30 mm
    • Unterteil mit eingeklebter Zarge
    • gleicher Außendurchmesser von Unterteil und Deckel
    • Aufbringen einer Banderole im bereits gefüllten Zustand möglich
    • gute Optik
    • Originalitätssiegel
    • Varianten flach, mittel, hoch bei gleicher Ziehteilhöhe
    • Kaltleim: PVA